Blindfold Juggling - Blind Jonglieren
Den Wunsch, Blindfold Juggling zu lernen, hatte ich zuerst, als ich ein
Jonglierbuch las, in dem ein Meister beschrieben wird, der über sehr
lange Zeit blind jongliert. Von anderen professionellen Jongleuren habe
ich gelesen, dass sie dabei versuchen gerade aus zu gehen und nie
dort ankommen, wo sie hin wollen.
Ich kann es nicht, aber es ist ein großes Ziel von mir, mit 3
Bällen blind zu jonglieren. Ich habe schon verschiedene Ansätze
probiert und aufregende Erfahrungen (Raum- und Zeitgefühl) dabei gemacht.
Ich bevorzuge Stageballs wegen ihrer immer gleichen Form, obwohl ich es zumindest
am Anfang für schwieriger halte als mit Beanbags.
Es gibt wohl so viele verschieden Ansätze wie Jongleure. Meine
Ansätze bisher waren:
-
Bei Dämmerung und angehender Dunkelheit jonglieren
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Einen Ball bei geschlossenen Augen übergeben und dabei immer größere
Wurfphasen einbauen
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Mit einem echten und zwei gedachten Bällen mit geschlossenen Augen
die normale Kaskade (Rhythmus, Handbewegungen) jonglieren
-
Das gleiche nur mit 2 echten Bällen
-
Dabei fällt es mir übrigens leichter, wenn ich dabei den Kopf
in den Nacken lege und in den Himmel schaue, als wenn ich einfach nur die
Augen schließe. Probier's mal aus! (Tipp von Jens Prilop)
Meine aufregenden Erfahrungen waren bisher, dass ich alles viel bewusster wahrnehme: das Gewicht des Balles, seine Flugbahn und die zeitlichen Abläufe,
meine Haltung, den Boden unter mir, ...
Ich erhoffe mir, weitere neue Körpererfahrungen. Mein Ziel ist
es mal längere Zeit (> 5 Minuten) blind zu jonglieren und somit den
meditativen Charakter des Jonglierens voll auszukosten.
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– 27.10.04 (last change) – 23.11.00 (first designed)