Mein Jonglier-Glossary:  A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, X, Y, Z

Ich habe versucht, mit diesem Glossar englische und deutsch Begriffe zu erklären, die ich irgendwann auch mal nicht verstanden habe oder bei denen ich mir nicht ganz sicher war.

Ich will nicht alle möglichen Tricks erklären, sondern nur die wichtigsten Begriffe definieren, die mir immer wieder untergekommen sind. Einige Begriffe habe ich auch einfach neu erfunden: z.B. Jug-Cycling, Jogga, Jongliertanz, Stuhl-Dotzen, Rede-Jongleur, Uni-Juggling

Wenn Dir dieses Glossar geholfen hat, ein bisschen Ordnung in die Jongliersprache zu bringen, dann schreib doch einfach in mein Guestbook und empfiehl es weiter.

Dieses Glossar habe ich in mühsamer Kleinarbeit zusammengestellt. Bitte nicht einfach klauen, sondern mit Links arbeiten! Ich bin übrigens für Berichtigungen und Hinweise dankbar.
 
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2n-Regel qualify run  siehe Flash, Regel der IJA für Jonglierwettbewerbe, besonders dem Nummern-Jonglieren (number juggling) 

 
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Alaska Das Gedicht Noataks belegt die lange Tradition, die das Jonglieren in A. hat. Es erzählt die Legende von Mell'arpim, einem Riesen, der auf Nunivak Island mit vier großen Steinen jongliert.
Alexander-Technik Alexander technique Unbewusste Ängste überwinden, Schreckmuster und die daraus resultierenden Symptome erkennen und bewusst verlernen durch die entspannte Konzentration. Alexander war Schauspieler und Therapeut im 19. Jahrhundert. 
Angst Die Angst des Jongleurs beim Jonglieren oder auch der Vorführeffekt: Jongleure zählen oft die Würfe beim Jonglieren und notieren sich persönliche Rekorde. So erhält der Jongleur eine unmittelbare Erfolgskontrolle. Andererseits ist so ein Rekord immer auch eine Schwelle, die Unruhe und Hemmung evtl. auch Angst verursacht, je näher der Jongleur dieser Grenze kommt. Diese 'Angst des Jongleurs beim Jonglieren' verursacht häufig kurz vor Erreichen eines Zieles oder eines Rekords einen Drop.
Diese Angst muss aber nicht unbedingt negativ ausgelegt werden, es kann auch reizvoll sein, zu lernen, mit dieser Angst umzugehen. Wenn man lernt beim Jonglieren 'über seinen Schatten zu springen', dann probiert man es vielleicht auch bei anderen Sachen, die einem schwer fallen.
Antipoden antipodism  Mit Füßen jonglieren (chinesische Frauen jonglieren mit ihren Füßen Schirme, Leo Bossi Koffer und Fußbälle) 
Asynchrone Würfe  asynchronous throws  siehe synchrone Würfe
Aufheber pick-up, kick-up Die Jonglage wird nach einem Drop nicht unterbrochen, sondern das heruntergefallene Requisit wird nahtlos wieder eingefügt. Dies kann z.B. mit Hilfe eines "Loches" im Jongliermuster erreicht werden, bei dem man so tut, als wäre kein Drop passiert. Zum Zeitpunkt des Loches kann dann der Gegenstand aufgehoben (pick-up) oder mit dem Fuß in die Jonglage zurückgebracht werden (kick-up).
Ausdauer continuity Jongleure brauchen vor allem Ausdauer.
Außenkreise Jongliermuster mit 4 Utensilien, wobei jede Hand z. B. 2 Bälle in Form kleiner Kreise jeweils zur Körpermitte hin wirft. Dabei können die beiden Hände im synchronen Rhythmus oder asynchron werfen. Außenkreise sind schwieriger zu erlernen als Innenkreise, bei denen die Bälle jeweils von der Körpermitte nach außen geworfen werden.
Eine weitere Variante ist, wenn die eine Hand Innen- und die andere Hand Außenkreise wirft.

 
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Back-Cross back-cross  Der Jongliergegenstand wird hinter dem Rücken über die dem Wurfarm gegenüberliegende Schulter geworfen. Siehe Schulterwurf 
Balancieren balance  Die Kunst des Balancieren ist eng mit dem Jonglieren verknüpft. Balancieren heißt einen Gegenstand (Pfauenfeder) oder sich selbst in Balance zu halten. 
Beim Balancieren immer auf den höchsten Punkt schauen.
Ball-Drehen ball spinning  Drehen eines Balles auf dem Finger oder auf einem anderen Gegenstand/Körperteil (Nase, Stock), wobei gewöhnlich ein platter, runder, schwerer Ball von Vorteil ist. 
ball spitting Jonglieren von Tischtennisbällen mit dem Mund
Bellen Leute können mit lauter Stimme und aufreißerischen Sprüchen auf der Straße von einem Straßenkünstler angesprochen und angelockt werden.
Bet-Jonglage praying Juggling Verknüpfung des Jonglierens mit der Religion nicht nur in Polynesien. Während der Jonglage wird gebetet. Siehe auch Meditation.
Bewegungskünste Jonglieren, Diabolo, Devilstick, Einrad, Akrobatik, Rollbrett,
Jongliertheater, Zigarrenkisten, Balldrehen, Pantomime usw.
Auch "Zirkuskünste" wird synonym verwandt.
Umgangssprachlich wird statt Bewegungskünste oft Jonglieren verwandt.
Birmanische Fußarbeit Jongliergeräte von Fußspitze zu Fußspitze hüpfen lassen (fangen)
Blind Jonglieren blindfold juggling Jonglieren mit üblicherweise 3 Bällen und geschlossenen Augen, normalerweise eine 3-Ball-Kaskade, aber auch Mills Mess oder eine 3-Keulen-Kaskade 
Brustrolle   siehe ostfriesisch Jonglieren 
Bühnenbälle  stageballs Besonders farbenträchtiger stabiler Plastikjonglierball, in verschiedenen Größen, meist etwas größer als ein Beanbag, daher besonders gut für Vorstellungen (Stage = Bühne) geeignet. 
Bühnenshow stage performance siehe Straßenshow

 
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Casting casting Zusammenstellen von Bühnenprogrammen z.B. in Varietes
Coker Coker Cokers sind 36" Einräder. Es gibt nur sehr wenige davon in Europa (in England gerade 15
Stück gibt, und im Rest Europas vermutlich noch weniger - Stand 8/99)
Convention Convention Jongliertreffen, meist über einige Tage mit Workshops, Public Shows, Open Stage
chiqué  chiqué  (ausgesprochen "schikeh"): gespieltes Misslingen eines Tricks, um Spannung zu erzeugen und das Publikum auf die Schwierigkeit des Gezeigten aufmerksam zu machen (z. B. beim Jonglieren Fallenlassen eines Objektes, um es beim dritten Versuch endlich aufzufangen)

 

Choreographie choreography Detaillierte Planung des zeitlichen Ablaufs und des Bewegungsablaufes einer Trickfolge. Oft kommt es nicht auf die Schwierigkeit eines Tricks an, sondern darauf, dass der Trick zur rechten Zeit kommt und dass die Übergänge zwischen einzelnen Mustern ansprechend sind. Jedoch darf eine Körper-Bewegung nicht von der Jonglage ablenken, sondern soll die Schönheit des Musters unterstützen.

 
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Devil-Stick devil stick  Teufelsstab (engl.), devil on two sticks, Teufelsstab stammt aus China, ist dort zwischenzeitlich aus der Mode gekommen, so dass diese Kunst jetzt wieder importiert werden muss. Das Grundmuster ist das Tick-Tocking, wobei ein Stab (stick) mit zwei Handstöcken (handstick) hin- und hergeworfen wird. Ein weiteres Muster ist die halbe Drehung (half spin) oder der Propeller.
Diabolo diabolo  diavolo: Teufel (ital.), eine Spule wir auf einer an zwei Handstöcken befestigten Schnur gedreht, ähnelt etwas einem Yo-Yo, hat die Form einer Sanduhr.
Doppelte Drehung doubles Keulen können mit einer doppelten Drehung (dreifach - Tribles) geworfen werden
Dotzen bounce juggling, lift/forced bouncing  Werfen von elastischen Jongliergegenständen (Springbällen) auf den Boden, die Bälle können dabei nach unten (forced) oder nach oben (lift) geworfen (bouncen) werden. Das lift bouncing ist leichter als das forced bouncing (Kraftdotzen). Es gibt einen Jongleur, der forced bouncing über einen Tasten-Instrument macht und dabei mit 5 Bällen noch eine Melodie spielt. 
Bounce-Juggling ist einfacher als toss-Juggling, da die Gegenstände gefangen werden, wenn sie am langsamsten sind.
Drehball spinning ball  siehe Ball-Drehen 
Drehteller spinning plate  siehe Teller-Drehen.
Dusche Shower Das Jonglieren wird oftmals mit dem Fluss des Wassers verglichen. So haben auch einige der Grundübungen recht feuchte Namen. Früher wurde die Dusche, der Wasserfall oder der Schauer auch Kranz genannt.
Teilweise gibt es noch heute Vertauschungen zwischen den Begriffen Kaskade und Shower, da sie im anglosächsischen Sprachgebrauch genau umgekehrt gebraucht wurden im im deutschen Sprachgebrauch.

 
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Einrad unicycle  Das Fahren auf dem Einrad steht oft in Verbindung mit dem Jonglieren. Unkundige meinen, es sei für sie unmöglich, jedoch ist es für jemanden, der Fahrrad fahren kann, nicht schwerer zu erlernen, als das Radfahren für ein Kind.
Eine große Hürde ist das Besteigen (Mount) des Einrades.
Entspannte Konzentration  relaxed concentration Der ideale Zustand beim Lernen, Kinder lernen so. Die einzige Möglichkeit, die Jonglierkunst zu lernen (Buch von M. J. Gelb über die Jonglier-Metapher) 

 
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Fackeln torches  Brennende Jonglierkeulen 
Fallengelassener Gegenstand  drop Fällt ein Gegenstand beim Jonglieren unabsichtlich auf den Boden, spricht der Jongleur von "drop". 
Fangen hinter dem Rücken back catch Einzelne Bälle werden hinter dem Rücken gefangen (im Gegensatz zum Back cross, wo sie von dort geworfen werden). Hinter dem Rücken jonglieren erfordert andauerndes 'Back Catching'.
Feuerspucken Gehört eigentlich nicht zur Kunst der Jonglage, wird aber häufig mit der Jonglierkunst kombiniert.
Mit Petroleum (hochgereinigt) oder Bärlapp oder gelegentlich auch Holzkohlenanzünder.
Das größte Risiko liegt im Verschlucken der nicht ungiftigen Flüssigkeiten bzw. des Pulvers, d.h. wenn das Medium in die Lunge gelangt
Fingerplex fingerplex  Bälle werden auf Handrücken und Finger gefangen und geworfen 
Flash flash 1. Alle Requisiten schnell hintereinander hochwerfen, so dass für einen kurzen Moment beide Hände frei sind. In dieser Pause kann man sich drehen (Pirouette) oder in die Hände Klatschen. 

2. Ein Flash ist auch ein gefangener Jonglierzyklus, wobei n Bälle geworfen und alle wieder gefangen werden. Eine Stufe weiter geht der Qualify Run. Hier werden bei n Bällen 2n Catches gemacht. Die nächsten Stufen im Beherrschen eines Jongliermusters sind "running" und "solid".

Flat flat Eine Keule so werfen, dass sie sich nicht in der Luft dreht. 
Flourish Flourish Während eine Hand 2 Keulen weiterjongliert, wird die 3. Keule in der anderen Hand in einem Keulen-Schwing-Muster bewegt.
Flower Stick flower stick  Devil-Stick, der aus einem dünnen Stab und an den Enden befestigten Blumen, Lederfranzen oder dergleichen besteht. Er dreht sich langsamer und ist somit etwas leichter zu jonglieren - sagt man. 
Fontäne fountain  Jonglieren mit einer geraden Anzahl von Jonglierutensilien, wobei die Gegenstände die Hände nicht wechseln, sondern wie bei einem Schauer jongliert werden, siehe Säulen. 
Frauenjonglage   Jonglieren ist traditionell ein bevorzugter Frauensport gewesen 
Freiheitsstatue liberty statue Der Schauer, wobei die Nicht-Wurfhand weit nach oben ausgestreckt wird und dort ruhig bleibt. Dieser Trick gehört zu den schwierigeren 3-Ball-Varianten.
Freistehende Leiter  free standing ladder  Balancieren auf einer frei stehenden Leiter ist oft in Verbindung mit Keulen-Jonglage. Diese Jonglierform ähnelt dem Stelzenlaufen, wenngleich es auch schwieriger sein soll. 

 
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Gefangener Wurf catch Gefangener Wurf im Gegensatz zum Drop 
Gentleman-Jonglage  Gentleman-Juggling  Jonglierrichtung, bei der z.B. mit Melonen, und Spazierstäben jongliert wird. 
Gewicht Jonglier-Utensilien sollten so schwer sein, dass sich die lockere Hand quasi reflexartig schließt, sobald ein Jongliergegenstand hineinfliegt.
Giraffe Einrad mit über eine Kette nach oben verlegte Pedale. Gewöhnlich sitzt man dann 1,40 - 1,80 Meter hoch und benutzt eine Radgröße von 20".

 
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Häcki-Säck footbag Ein beanbag-artiger Ball wird mit den Füßen gekickt und so in der Luft gehalten. Eine auf die Dauer recht anstrengende Form der Ein-Ball-Jonglage.
Halbschauer half-shower, half reverse cascade  Die Jongliergeräte werden von der einen Hand in der Kaskade geworfen, von der anderen in der Rückwärtskaskade. Bei 4 Bällen spricht man auch von Tripple-Single, da die eine Hand die Gegenstände immer 3-mal so hoch wirft wie die andere.
Handicap Handicap wenn man zusätzlich beim Jonglieren durch etwas behindert wird
Hantel dumbbell  wie das Yo-Yo nur wird der Ball in der Hand simultan zum äußeren Ball bewegt.
Holzhacker chop, drumming Ein Requisit (vornehmlich eine Keule) wird schnell durch das Jongliermuster getragen, dass es große Ähnlichkeit mit Holzhacken hat. Eine Variante des Holzhakers ist das Trommeln (drumming), wobei statt eines Holzhacker-Schlages auf eine trommelähnlichen Gegenstand (Plastikschüssel, etc) geschlagen wird.
Hut hat Jonglierhüte gehören zu Standardgerät in der Jonglierszene, sie können aus Ringen mit einem Stoff bezogen selber gefertigt werden.

 
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IJA international Juggling Associacion  Internationaler Jonglierverband vor ca. 50 Jahren gegründet. 
Innenkreise siehe Außenkreise

 
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JIS Juggling Information Service  Internationale Jonglierhomepage (http://www.juggling.org/), auf der schier alles über das Jonglieren zu finden ist - jedoch nur auf englisch. 
Jogga   Kombination aus Jonglieren und Yoga 
Joggling joggling  Kombination aus Jonglieren und Joggen 
Jollyball jollyball  Ein Spiel, das dem Volleyball nachempfunden wurde. Zwei Spieler passen sich einen Ball zu, wobei zu Beginn der Aufschlagende 3 Bälle und der andere 2 Bälle hat. Nach spätestens 7 Eigenwürfen muss der Passing-Wurf kommen. Eine Variante ist das Werfen von 2 Bällen, die jedoch beide in Reichweite des Gegners geworfen werden müssen. 
Jongleur juggler Laut Duden: Geschicklichkeitskünstler
Man sagt ihnen nach, dass sie witzig, kreativ, liebenswert verrückt, verspielt und besessen sind. Sie jonglieren immer und überall und in allen Lebenslagen.
Jongleuse weiblicher Jongleur
Jonglierbecher nested cups, shakers mehrere ineinander gesteckte Becher werden in die Luft geworfen und mit dem untersten, der in der Hand bleibt, wieder aufgefangen. 
Jonglieren juggle  schwieriges geschickt anfassen 

italienisch: giocoliere 
japanisch: syot-tai-hpai, tejina-shi 
lateinisch: ioculator: der Spaßmacher 
spanisch: malabarista
indonesisch: pemain sunglap
tonganisch: Hiko 

Jonglierlevel Juggling degrees Anfänger (elemantary), Fortgeschrittener (intermediate), Könner (advanced)
Jonglierrichtungen    Im Laufe der Zeit gab es verschiedene Stilrichtungen beim Jonglieren: z.B. Kraft-, Salon-, Komik-Jonglage 
Jongliertanz Jiggling  Kombination aus Jonglieren und Tanzen 
Jonglierutensilien  juggling props, toys, apparatus Man kann fast mit allem jonglieren. Die klassischen Jongliergeräte sind sicher die Bälle, Keulen und Ringe. 
Jonglierverletzungen juggling injuries Sehnenscheidenentzündung etc. Beobachte deine Haltung und höre auf deinen Körper! Mache dich warm (Dehnübungen des ganzen Körpers)! Übungen nicht zu lange machen sondern abwechseln.
Jonglobaten Kunstwort aus Jongleur und Akrobat: Künste, die gelegentlich kombiniert werden
Jug-Cycling jug-cycling  Kombination aus Jonglieren und Einradfahren, üblicherweise mit 3 Bällen oder 3 Keulen, siehe auch Uni-Juggling 

 
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Kampfspiel combat juggling  Eine Gruppe von Jongleuren beginnt gleichzeitig zu jonglieren. Ziel ist es die anderen Jongleure zu einem Drop zu veranlassen, ohne selbst die Jonglage unterbrechen zu müssen. Wer "droped" scheidet aus (meist mit Keulen). 
Kaskade cascade  1. Grundform des Jonglierens mit einer ungeraden Anzahl von Jonglierutensilien 

2. Europäische Jonglierzeitschrift 

Kettendrehen Poi-Swinging verwandt mit Club swinging (Keulenschwingen)
Keule club, pin  Jonglierutensil, das optisch viel wirksamer ist als Bälle 
Keulenschwingen Club swinging Statt zu werfen werden meist 2 Keulen am Knob festgehalten und in verschiedenen Mustern geschwungen.
Klauen   Lustiges Spiel, bei dem sich die Jongleure aus der laufenden Jonglage die Jonglierutensilien wegnehmen (Abnehmen, Stehlen, siehe Rundlauf) 
Kolben   Säulen mit einer geraden Anzahl von Bällen, die versetzt geworfen werden, im Gegensatz zur Fontäne werden die Bälle einer Hand immer nebeneinander und nicht im Kreis jongliert. 
Komik-Jongleur Tramp-Juggler, Comedy-Juggler  Spezielle Ausprägung der Jonglierpräsentation, siehe Jonglierrichtung 
Kontakt-Jonglage body manipulation, contact Juggling  Bälle werden über den Körper gerollt ohne die Hände zu Hilfe zu nehmen. Es soll sogar einen Jongleur gegeben haben, der die Bälle nie in die Hand nahm (Moung-Toon). 
Kopfroller head roll  1. Beim Jonglieren können alle möglichen Körperteile mit einbezogen werden. Beim Kopfroller wird der Ball während der Kaskade von der einen Hand auf den Kopf gelegt und sofort wieder beim Fallen mit der anderen Hand in die Jonglage eingebunden. 

2. Ein Ball wird auf dem Kopf balanciert, wobei er an verschiedenen Stellen (Ohr, Stirn, etc.) zu halten kommen kann. Eine Form des Kontakt-Juggling. 

Körper body move Körperbewegungen in Verbindung mit dem Jonglieren verbessern die Präsentation. Professionelle Jonglier-Aufführungen ziehen den ganzen Körper mit in die Jonglage mit ein.
Körperdotzer body bounce Der Ball springt von einem Körperteil (Ellenbogen, Kopf, etc.) in die Jonglage zurück. 
Körperroller body rolls Requisiten werden mit einen Körperteile gefangen oder aufgehoben und über den Körper rollen gelassen, z.B. Kopfroller, ostfriesisch Jonglieren, Nackenrolle (von einer Hand zur anderen über den Nacken) 
Körperstop body catch Der Ball wird nicht mit der Hand gefangen sondern mit dem Handrücken dem Fuß oder unter dem Kinn. 
Körperwürfe  body throws Requisiten werden unter bzw. über verschiedene Körperteile geworfen, z.B. unterm Bein, hinterm Rücken 
Kraftdotzer force bouncing  Bouncing, bei dem die Requisiten stark nach unten abgeworfen werden, siehe Dotzen. 
Kraft-Jongleur Strong-Man-Juggler Jonglierrichtung, bei der unter anderem Kanonen balanciert oder Kanonenkugeln im Nacken gefangen wurden. 
Krallen clawing  Jonglieren mit den Handflächen nach unten 
Kristall-Kugeln crystal ball Bälle aus bruchsicherem Polyacrylglas sehen sehr poetisch und spektakulär aus, machen aber einen Höllenlärm, wenn sie herunterfallen.
Krieg und Frieden war and peace Jonglieren ist eng verknüpft mit dem Krieg: Jonglage mit Waffen, Combat, ...
Jonglieren ist eine friedliche Sportart, bei der es um das Miteinander geht (Passen) und nicht darum den anderen zu besiegen, zu bekämpfen.

 
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Malabarisches Spiel  juggling game siehe Jonglieren
Markoni's Fake Markoni's Fake Eine Art Säulenfake, wobei der getragene Ball teilweise in der jonglierenden Hand abgelegt wird. Es entsteht der Anschein, dass der Ball verschwindet. (siehe A. Wilkens).
Meditation meditation  Jonglieren kann meditativen Charakter haben, es ist kaum möglich an seine Alltagssorgen zu denken und dabei zu jonglieren. Siehe Jogga, Bet-Jonglage
Menschliches Wesen human being Die Definition des Menschen kann auch so formuliert werden: Ein jonglierfähiges Wesen.
Mill's Mess mill's mess  Ein schwieriger -man sagt sogar der Schwierigste- zu erlernender 3-Ball-Trick, der jedoch sehr populär ist. Ist der Trick erst einmal begriffen, lässt er sich sogar blind jonglieren - hab ich gehört. 
Devil Stick Mill's Mess (4-Richtungen-Propeller - Four-Directions Propeller)): Eigene Kreation, wobei der Propeller ständig die Richtung und die Hände wechselt: eine Drehung im Uhrzeiger-Sinn mit rechter Hand -> eine Drehung gegen Uhrzeiger-Sinn mit rechter Hand -> Übergabe an die linke Hand -> eine Drehung gegen Uhrzeiger-Sinn mit linker Hand -> eine Drehung mit Uhrzeiger-Sinn mit linker Hand -> Übergabe an die linke Hand.
Multiplexen multiplexing  2 oder mehr Bälle gleichzeitig aus einer Hand werfen, wobei es viele Variationen gibt. Prinzipiell können die gleichzeitig geworfenen Bälle in einer (vertikales Multiplexen) oder in beiden Händen gefangen werden. Letzteres kann z.B. als Übergang zur 4-Ball-Jonglage genommen werden. 
Z.B. 3 Bälle gleichzeitig aus einer Hand unter dem Bein oder hinter dem Rücken abwerfen.
Muster pattern, variation  Regelmäßig wiederholte Jongliertricks, z.B. Mill's Mess oder die Kaskade 

 
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Nackenstop neck catch  Ein Ball wird aus der Jonglage im Nacken gefangen. Von hier aus kann er durch einen Nackenwurf oder durch einen Rückenroller wieder in die Jonglage gebracht werden. 
Nationalität nationality Aus Deutschland kommen gute Jongleure, weil man das ganz gut alleine lernen kann. Man muss anfangs gezeigt bekommen, wie es geht. Jonglieren gehört zu den Deutschen: Disziplin haben und alleine üben. Das ist nichts für Franzosen. (Daniel&Reynald, Akrobatik-Duo aus Frankreich)
News Group News Group Es gibt verschieden News- oder auch Mail-Gruppen, die sich vor allem mit dem Thema 'Jonglieren' befassen. Gelegentlich werden in solchen Gruppen auch verwandte Themen wie Zirkuskünste, Feuerspucken oder Einradfahren diskutiert.
Eine internationale News-Gruppe ist rec.juggling, im deutschsprachigen Raum ist es die Mailingliste 'juggling at owl dot de'.

 
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Objektivität  objectivity Jonglieren ist sehr objektiv. Drops sind unbestechlich und können nicht subjektiv beurteilt werden.
Open Stage Open Stage Am Abend bei Conventions gibt es für Jongleure die Möglichkeit aufzutreten, wobei hier jeder auf die Bühne kann, bei der Public Show sind es vorher ausgewählte Jongleure.
Ostfriesisch Jonglieren  body roll Die Bälle werden nicht geworfen, sondern zwischen Achsel bzw. Hals und Hände entlang der Arme rollen gelassen, und dann wieder von der Hand unter die Achsel/Kinn gebracht. Das ist auch mit mehr als 3 Bällen möglich. 

 
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Passen passing  Zwei oder mehr Jongleure werfen sich gegenseitig Requisiten z.B. Bälle, Ringe oder Keulen zu, d.h. sie passen. 
Pause Break Das Jongliermuster wird z.B. bei einem Körperstop unterbrochen, um das Jongliertempo zu variieren oder um Zwischenapplaus zu genießen.
Peitsche Bullwhip Verwandte Zirkuskünste, die besten Peitschen sind aus Känguruleder, Rindsleder, Latigo
Pendeln Rocking Einrad fahren auf der Stelle
Persönlicher Rekord PB - Personal Best Jongleure zählen oft die Anzahl der geworfenen bzw. der gefangenen Gegenstände und notieren sich ihre persönlichen Höchstleistungen. Andere Jongleure finden das Zählen beim Jonglieren verwirrend und beklemmend.
Pfannkuchenwürfe pancakes Ringe wie Pfannkuchen werfen
Pinguin-Fangen penguin catches Fangen mit um 360 Grad gedrehten Handoberflächen. Selbst Mill's Mess soll so jongliert werden können.
Poesie-Jonglage poem juggling Ein Wettbewerb von polynesischen Jongleurlinnen: Ein Lied oder ein Sprechgesang begleitet das Jonglier-Muster. Ziel ist es, ohne Text- und Jonglier-Fehler einen oft schwierigen Text/Melodie vorzutragen.
Public Show Public Show Am Ende einer Convention wird meist eine Public Show aufgeführt, bei der die Profis auftreten.

 
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Querwürfe Dips Keulen werden parallel zum Körper zur anderen hand geworfen.

 
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Rede-Jongleur talking juggler Jonglierrichtung, bei der neben der Jonglage vor allem die Rede (Komik, Singen, Marktschreier, ...) im Vordergrund steht. 
Requisiten prop Siehe Jonglierutensilien
Roboter robot, The Exchange, The Drop, Fake Ein publikumswirksames 3-Ball-Muster, das auch als Fenster bezeichnet wird. Hier werden 2 Bälle in einer Hand jongliert und ein dritter wird von oben in das Muster fallen gelassen und ersetzt einen Ball. Dieses Muster kann einen recht eckigen Charakter haben, so dass es wie eine Maschine wirkt. 
Ein Beispiel des "Tragens", bei dem ein Requisit von einer Position im Jongliermuster zu einer anderen bewegt wird, ohne es zu werfen. 
Rückwärtsfontäne  reverse fountain  eine gerade Anzahl von Bällen wir mit zwei Händen so jongliert, dass jede Hand einen Schauer fabriziert. Geht der Schauer mit beiden Händen von außen nach innen spricht man von einer Rückwärtsfontäne, im entgegengesetzten Fall von einer Fontäne. 
Rückwärtskaskade  reverse cascade Ein Grundmuster des Jonglierens, bei dem die Bälle im Bogen über die ankommenden geworfen werden. 
Rundlauf runaround eine spezielle Form des Klauens, bei dem die Jongleure umeinander herumlaufen. 

 
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Salon-Jongleur Salon-Juggler Jonglierrichtung, bei der mit z.B. Billard-Stecken und - Kugeln balanciert und jongliert wurde 
Säulen columns  Jonglieren mit einer geraden Anzahl von Jonglierutensilien, wobei die Gegenstände die Hände nicht wechseln, sondern nebeneinander in einer Hand jongliert werden. Die Flugbahn der Bälle einer Hand beschreiben 2 parallele Striche und keine Kreise (Schauer). Die Säulen können synchron und asynchron oder auch als Spagat geworfen werden.
Schauer (full) shower  Bälle werden im Kreis jongliert. Ein Jongliermuster, bei dem eine Hand ausschließlich wirft, während die andere ausschließlich fängt und die Requisiten in die Wurfhand übergibt. Siehe Dusche
Scheinwürfe Fake Würfe werden nur angetäuscht. Ein guter Effekt kommt dann zustande, wenn die Würfe zuerst ein paar mal richtig ausgeführt wurden und dann zur Verwirrung aller als Fake nur vorgetäuscht werden (z.B. Backcrosses).
Schulterwürfe  shoulder throws Der Ball wird hinter dem Rücken über die Schulter der Wurfhand geworfen. 
Selbstwürfe self-throws Eigentlich ein Wurf beim Passen, der nicht zum Partner geht, aber -etwas allgemeiner gesagt- jeder Wurf beim Jonglieren, z.B. Körperwürfe oder auch ein Wurf des Kaskaden-Musters 
Session session Es ist auf die Dauer besser, in einer Jongliersession mehrere Tricks zu üben, anstatt einen Trick. Schnelle Erfolge erzielt man mit dem Block-Üben, d.h. nur einen Trick in einer Session üben, effektiver ist es jedoch, beim Üben immer zwischen mehreren Tricks zu wechseln. Man sollte auch nicht immer unter den gleichen Bedingungen üben, ein Orts- oder Kleidungswechsel wirkt sich positiv aus. 
Beende eine Übung mit einem positiven Gefühl/Abschluss, nicht mit einem Drop. 
Es ist nicht immer sinnvoll einen Trick so lange wie möglich zu machen, sondern oft ist es besser mehrere kurze Durchläufe dieses Tricks mit möglichst exakten Würfen zu machen. 
Beim Üben sollte man sich weniger auf die Bälle oder auf die Würfe konzentrieren, als vielmehr auf seinen Körper, seine Haltung. Alle Körperteile (Schulter) sollten entspannt sein. Es ist wichtig ständig auf seinen Körper zu hören und zu sehen, dass man gerade dasteht und nicht z.B. ein Bein mehr belastet.
Shakercups Shakercups Metallbecher, dei Barmixer zum mixen ihrer Cocktail benutzen werden hochgeworfen und ineinander gefangen
Site Swap Notation  site swap notation  Methode zum Beschreiben von Jongliermustern mit Zahlenreihen, 3 ist z.B. die normale Kaskade mit 3 Bällen. Viele Jonglier-Computer-Programme verstehen diese Notation. Jedoch können nicht alle Muster damit beschrieben werden (Mill's Mess). 
Aus FAQ der News-Gruppe rec.juggling: Site swaps sind Zahlenreihen, jede Zahl steht für die Höhe eines Wurfes - relativ zu den anderen Würfen im Muster. Gerade Zahlen werden mit der gleichen Hand geworfen, ungerade Zahlen werden von der einen zur anderen Hand geworfen. Die Zahlen schreiben so abwechselnd der rechten und der linken Hand vor, was sie zu tun hat.
Simultan simultaneous  1. siehe synchrone Würfe 
2. Mehrere Jongleure machen gleichzeitig die gleiche Trickfolge. 
Slapstick slapstick derbe Komik oft in Verbindung mit Jonglage zur Auflockerung von Jongliervorführungen
Solides Jonglieren  solid Ein beliebiger Trick, der so gut beherrscht wird, dass er ständig fortlaufend (über mehrere Minuten) wiederholt werden kann. 
Siehe Meditation, flash
Spagat Mit 4 Gegenständen jonglieren, wobei immer zwei Gegenstände dicht nebeneinander und gleichzeitig geworfen werden. Die beiden Wurfpaare werden dann noch versucht so weit als möglich von einander entfernt zu werfen.
Spazierstab-Drehen  baton twirler Besondere Jonglierform, siehe Stab-Drehen 
Spirale   Ein Drehball oder Drehteller wird durch eine geschickte Drehung unter dem Arm durchgeführt und hinter dem Rücken wieder hoch, analog funktioniert die Rückwärtsspirale. 
Stab-Drehen pole spinning Einen Stab zwischen oder um Finger, Hände oder beliebige andere Körperteile drehen.
statische Tricks Im Gegensatz zu Übungen, die auf der Dynamik der Bewegung aufgebaut sind: z.B. Pyramidentricks mit vielen balancierten Bällen und Stöcken (Rastelli)
Stoffball bean bag  weiche Jonglierbälle, die nicht zum Dotzen verwendet werden können, da sie mit Reis, Erbsen oder Plastikgranulat gefüllt sind. Für Anfänger sind diese Bälle besser geeignet als die festeren Stage balls. 
Straßenshow street performance Straßenshow ist mehr publikumsabhängig als eine Bühnenshow. Es gibt eine starke Nähe, der Bezug vom Jongleur/Performer zum Publikum muss hergestellt werden, man muss nach außen gerichtet sein. Auf der Bühne sieht man durch das Licht nicht, wer da sitzt, man spielt im Grunde in etwas Leeres hinein. Dort braucht man mehr Choreografie, man kann sich mit Details auseinandersetzen, Technik zählt mehr. (Robert Wicke -Kaskade 59)
Stuhl-Dotzen bounce-chairing  Im Gegensatz zum Joggling ist man beim Bounce-Chairing immer mindestens zu zweit (damit es nicht langweilig wird). Der 'Jongleur' sitzt auf einem Stuhl (weil weniger anstrengend) und wird von seinem Teamkollegen vorwärts, rückwärts, seitwärts geschoben bzw. gezogen (denn nur so rumsitzen wäre ja wieder langweilig). Ach ja, jongliert wird natürlich auch, allerdings nicht nach oben sondern nach unten (richtig, ist weniger anstrengend). 
Initiator dieser Jongliervariante ist Jens Prilop (Würzburger Workshop).
Synchrone Würfe synchronous throws  Eine ungerade Anzahl von Bällen wird fast immer asynchron geworfen. Bei einer geraden Anzahl von Bällen können beide Arme die Bälle gleichzeitig werfen (synchron) oder in einem versetzten Rhythmus (asynchron, Kolben). 

 
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Teilen   Mehrere Jongleure Teilen sich die Jonglierrequisiten und jonglieren damit so, als würde einer allein jonglieren, z.B. 2 Leute jonglieren 3 Bälle, wobei jeder nur eine Hand verwendet (Siamesische Zwillinge). 
Teller-Drehen plate spinning Die Teller sind normalerweise angebohrt oder haben eine konische Vertiefung. Auch Frisbees (Naildelay) können dazu verwendet werden. Die Ripstinger (ca. 35 DM) ist eine Einsteigerscheibe mit einem kleinen Kegel in der Mitte, bei anderen Scheiben muss man ständig um da Finden des Zentrums bemüht bleiben, die Scheibe will immer ausbrechen. Silikon-Spray verringert die Reibung.
Tennis   Ein Ball wird ständig über das Jongliermuster geworfen in der Art des Halb-Schauers, wobei jedoch ein Ball und nicht eine Hand ständig in der Rückwärtskaskade jongliert wird. 
Toss Juggling toss juggling Die Definition ist nicht eindeutig, zum einen kann Dotzen gemeint sein, wobei die Bälle in die Luft geworfen werden, zum anderen kann auch ganz normales Jonglieren gemeint sein, wobei die Bälle ja nach oben geworfen werden. 
Toss-up toss up  Gemeinsames Hochwerfen aller Jonglierrequisiten aller anwesenden Jongleur auf Kommando, ein lustiges Bild, bei dem auch schon mal Kinder mit in die Luft fliegen. 
Tragen   siehe Roboter
Trick trick siehe Variante
Trommeln drumming siehe Holzhacker

 
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Uni-Juggling   Kombination aus Jonglieren und Einrad-Fahren, siehe auch Jug-Cycling 
Unterarmwürfe Ein Jongliergegenstand wird nicht normal in der Kaskade geworfen, sondern unter dem Jongliermuster durchgetragen und unter dem anderen Arm durchgeworfen. Macht ein Ball ständig Unterarmwürfe, spricht man auch von einer "Windmühle", werden dabei noch die Arme überkreuzt spricht man von "Mill's Mess".

 
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Variante variation Eine Variation (Mill's Mess, Schauer, ...) ist ein ununterbrochenes Jongliermuster. Im Gegensatz zu Tricks (Kopf-Roller) wird hier das Jongliermuster nicht unterbrochen.
Vertikales Multiplexen  vertical multiplexing  Die gemultiplexten Bälle werden übereinander geworfen und in einer Hand wieder aufgefangen. 

 
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Walkel Halb-Schauer wobei die Bälle in Form eines Schauers geworfen werden (siehe A. Wilkens).
Walking-Act Walking-Act Straßenfeste und Umzüge sind gut geeignet, um Jongliernummern im Vorübergehen zu zeigen: Stelzenlauf, Einrad-Nummern. Hierbei werden die Zuschauer nur für kurze Zeit angesprochen, so dass herausragende Optik (Größe, Kleidung) nötig ist. Wenige gelungener Tricks können ständig wiederholt werden.
Wippe box, curtains, shower curtains  Bei der Wippe, oder auch Waage genannt, wird in jeder Hand ein Ball gerade nach oben (Säule) geworfen und der dritte wechselt ein wenig wie beim Schauer in der unteren Ebene die Hände. Kurz gesagt ist es ein Schauer mit andauerndem Richtungswechsel. 
Workshop Workshop Spontane oder geplante praktische Arbeitskreise auf einer Convention mit eng umgrenzten Jonglierthemen, z.B. Ball-Drehen.

 
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Yo-Yo yo-yo  1. Yo-Yo's ähneln dem Diabolo, nur dass sie an der Schnur befestigt sind. Yo-Yo's kommen auch unter den Jongleuren immer mehr in Mode. 

2. Sehr Publikumswirksamer Jonglier-Trick mit 3 Bällen, bei dem die Zuschauer schnell das Gefühl bekommen, sie werden betrogen (you are cheating, Säulen-Fake): Zwei Bälle in einer Hand werden in Säulen jongliert und ein dritter Ball wird in der anderen Hand nur dazu auf und ab bewegt. Der 3. Ball kann sich an verschiedenen Punkten befinden: 

Stets über den mittleren Ball (Yo-Yo, Säulen-Fake) 
Stets auf gleicher Höhe mit dem äußeren Ball (Hantel,Markoni's Fake) 
Stets unter dem mittleren Ball (Oy-Oy) 


 
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Zählen Count Um beim Jonglieren seine Fortschritte messen zu können, kann man zählen, wie oft die  Utensilien gefangen werden. Es macht jedoch einen Unterschied, welchen Ball man zählt, d.h. auf welche Hand man sich konzentriert. Ich bemühe mich immer abwechselnd zu zählen, ein paar Durchgänge mit links und dann ein paar mit rechts.
Zigarrenkisten  cigar-box Jonglier-Utensil mit anspruchsvoller Beinarbeit, jedoch nicht weit verbreitet. 
Zirkuskünste Siehe Bewegungskünste
ZOC Zone Of Catchability Das ZOC beschreibt das max. Gebiet, in dem Passer ihre Utensilien werfen können, ohne dass sie herunterfallen. Ein Ziel von nicht mehr in der Anfangsphase befindlichen (intermediate) Keulen-Passern ist es, das ZOC zu vergrößern.

Homepage – 01.08.05 (last change) – 9.10.00 (first designed)